
Orbital-Piercing
Orbital Dies ist ein absolut einzigartiges Konzept in der Welt des Ohrstylings. Technisch gesehen ist es nicht der Name einer bestimmten Stelle am Ohr, sondern eine Möglichkeit, zwei separate Piercings mit einem Schmuckstück zu verbinden (normalerweise Kreise).
Wirkung? Ein phänomenaler „Orbit“, der einen Teil des Ohrs umgibt und durch seine ungewöhnliche Geometrie Aufmerksamkeit erregt. Der Bau des perfekten Orbitals erfordert eine präzise Planung und eine entsprechende Anatomie, aber das Endergebnis ist es wert. W Piercing Planet Wir haben alles, was Sie über dieses faszinierende System wissen müssen, für Sie zusammengestellt.
Was ist Orbitalpiercing?
Der größte Mythos über dieses Piercing ist, dass es mit dem Einsetzen eines Rings in eine normale Concha oder Helix verwechselt wird.
Denken Sie daran: Der klassische Ring am Ohrrand (z. B. in Conch) geht durch EIN Loch. Ein Orbital durchquert IMMER ZWEI Löcher gleichzeitig.
Die beliebtesten Standorte für Orbital sind:
- Lappenorbital: Zwei Piercings am weichen Ohrläppchen, verbunden durch einen kleinen Kreis. Am schnellsten heilend und sehr effektiv.
- Helix-Orbital: Ein Ring, der zwei Piercings am oberen Rand des Knorpels verbindet (erinnert ein wenig an die Industrial-Anordnung, ist aber durch einen Ring statt durch einen geraden Stab verbunden).
- Muschelorbital: Ein Piercing im Inneren der Ohrmuschel (Conch) am Rand mit dem anderen verbunden.
Tut ein Orbitalpiercing weh?
Da es sich bei Orbital eigentlich um zwei separate Piercings handelt, hängen die Schmerzen direkt von der ausgewählten Stelle ab.
- Falls Ohrläppchen (Lobe) Der Schmerz ist vernachlässigbar (1-2/10).
- Für den Fall Knorpel (Helix, Muschel) Die Empfindungen sind stärker und betragen normalerweise weniger 4 bis 6 auf einer 10-Punkte-Skala.
Der Eingriff erfordert vom Piercer (dem sogenannten Piercer) eine unglaubliche Präzision Kartierung). Der Abstand zwischen den beiden Punkten muss millimetergenau auf den Durchmesser des Zielrings abgestimmt sein, damit der Schmuck in Zukunft weder locker „hängt“ noch das Gewebe schmerzhaft dehnt.
Heilungszeit und Pflege des Lappens
Die Heilung des Ohrläppchens ist ein relativ kurzer und problemloser Prozess, solange Sie grundlegende Hygieneregeln befolgen.
- Erste Heilungszeit: 6 bis 8 Wochen.
- Vollständige Heilung des Kanals: bis zu 3 Monate.
Wie pflegt man ein frisches Piercing? (Grundsätze der Pflege)
Die orbitale Heilung im Knorpel gilt als sehr anspruchsvoll, da zwei Wunden mit einem beweglichen Element verbunden sind. Dadurch entstehen Spannungen, die das Gewebe nicht verträgt.
- Das Anfangsstadium der Heilung (Schwellung geht zurück): 2 bis 5 Monate (je nach Standort).
- Vollständige Heilung: bis zu 3 Monate für Lappen, 6 bis 12 Monate für Knorpel.
Wie kann dieser Bereich sicher geheilt werden?
- Labret-Methode (empfohlen!): Der sicherste und schnellste Weg besteht darin, zwei Piercings zu stechen und während der Heilung zwei separate, gerade Labrets hineinzustecken. Wenn die Kanäle vollständig verheilt sind (nach einigen oder einem Dutzend Monaten), entfernt der Piercer die Labrets und befestigt sie mit einem Traumring.
- Startkreismethode: Das Anlegen des Rings direkt während des Eingriffs ist möglich, allerdings verlängert es den Heilungsprozess drastisch und erhöht das Risiko der Bildung von Granulationsgewebe (sog. Blasen) drastisch.
- Nulldruck in der Nacht: Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, die Einbindung des Kopfdrucks in die angeschlossenen Kanäle ist entscheidend für den Erfolg.
Schützen Sie Ihr Piercing nachts vor Granulationsgewebe!
Die Spannung zwischen verbundenen Piercings stellt immer noch eine große Herausforderung für den Körper dar – übe keinen Druck darauf aus, während du schläfst!
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Welcher Schmuck für Orbital?
Die Materialsicherheit hat bei derart komplexen Spannungen rund um Kanäle absolute Priorität.
Start- und Zielschmuck:
- Wenn Sie auf separaten Labrets heilen: Sie wählen zwei klassische Titan-Labrets mit flacher Scheibe (in der Regel 1,2 mm dick und eine Länge, die die Schwellung berücksichtigt).
- Zielkreis (nach Heilung): Zum Einsatz kommen glatte, mit einem Segment befestigte Ringe (sog. Seamless Ring oder Clicker) oder, seltener, mit einer Kugel geschlossene Ringe (CBR). Der Durchmesser (in der Regel 8 mm, 10 mm, 12 mm oder mehr) muss vom Piercer genau abgemessen werden, um beide Kanäle perfekt zu verbinden, ohne das Gewebe zu dehnen.
Titan-Qualitätsgarantie
Verlassen Sie sich bei der Zusammensetzung Ihres Schmucks nicht auf unser Wort. Bei Piercing Planet liegt uns Ihre Gesundheit am Herzen – unsere Titanelemente (sowohl Labrets als auch Zielringe) bestehen aus Titan der Güteklasse 23 und über unabhängige Laborzertifikate verfügen bestätigt den Mangel an Nickel und schädlichen Beimengungen.
Dekorativer Schmuck für Orbital Piercing
Orbital Piercing – Fragen und Geschichten
Kann ich mit meinem alten Piercing ein Orbital machen?
Kann ich mit meinem alten Piercing ein Orbital machen?
Ja, das ist eine sehr verbreitete Praxis! Wenn Sie beispielsweise bereits ein abgeheiltes Ohrläppchen (Lobe) oder Helix-Piercing haben, kann der Piercer den Abstand dazu messen und daneben ein zweites, neues Piercing anbringen, das in Zukunft (oder sofort, wenn die Anatomie es zulässt) mit einem Ring mit dem alten Kanal verbunden wird.
Warum tut mein Orbital weh und es bilden sich Blasen um ihn herum?
Warum tut mein Orbital weh und es bilden sich Blasen um ihn herum?
Wenn Sie einen Ring mit Orbital tragen, ist die häufigste Ursache für Granulationsgewebe (Blasen) und Schmerzen eine schlechte Anpassung des Durchmessers des Schmucks an den Abstand zwischen den Kanälen. Ein zu strammes Rad zieht das Gewebe zu sich heran, ein zu lockeres Rad trifft bei jeder Bewegung des Kopfes auf den Knorpel. Spannung verhindert, dass die Wunde richtig heilt. In einer solchen Situation sollten Sie ins Studio gehen und das Orbital in zwei separate Labrets aufteilen.
Befindet sich das Rad im Conch Orbital?
Befindet sich das Rad im Conch Orbital?
NEIN. Auch wenn sich der breite Ring des Conch-Piercings optisch eindrucksvoll um den Ohrrand legt, handelt es sich technisch gesehen nicht um ein Orbital. Ein Conch-Piercing besteht aus einem Kanal (einem Loch). Ein Orbital ist per Definition ein Kreis, der durch zwei separate Durchdringungskanäle verläuft.
Ich habe eine Beule in der Nähe meines Ohrrings – was ist das?
Ich habe eine Beule in der Nähe meines Ohrrings – was ist das?
Bei einem kleinen „Klumpen“ handelt es sich meist um Granulationsgewebe, das durch mechanische Reizung (z. B. Schlafen am Ohr, Hängenbleiben in der Kleidung) oder einen falschen Winkel des Piercings verursacht wird. Drücken Sie es nicht zusammen! Wenden Sie sich an Ihren Piercer und achten Sie auf die entsprechende Pflege mit Kochsalzlösung.