Zum Inhalt springen
Piercing Planet
Piercing Atlas - Piercing Planet

Turmpiercing

TurmDas Piercing des unteren Teils des Ohres ist eine der faszinierendsten und begehrtesten Arten des Knorpelpiercings. Tief in der Ohrmuschel, oberhalb des Gehörgangs und des Daith-Piercings gelegen, erzeugt es einen einzigartigen, „versteckten“ Effekt, der wunderbar mit jedem anderen Schmuck harmoniert.

Aufgrund seiner Positionierung ist es relativ sicher vor versehentlichem Hängenbleiben, erfordert jedoch eine präzise Anatomie und Geduld, während es heilt. W Piercing Planet Wir haben für Sie ein Wissenskompendium über dieses einzigartige Piercing zusammengestellt.

Rook Piercing-Schmuck

Was ist Rook-Piercing?

Der Turm verläuft vertikal durch eine dicke Knorpelfalte (den sogenannten unteren Deichschenkel).

Kernthema – Anatomie: Dieses Piercing hängt stark von der Struktur Ihres Ohrs ab. Damit sie hergestellt werden können, muss die Knorpelfalte richtig entwickelt, hervorstehend und tief genug sein, um den Schmuck sicher aufzunehmen. Wenn Ihr Turm sehr flach oder flach ist, wird Ihnen ein erfahrener Piercer von der Anschaffung eines Turms abraten und eine sicherere Alternative vorschlagen (z. B. Flat oder Faux Rook).

Tut ein Rook-Piercing weh?

Wie beim Anti-Tragus durchstechen wir eine der dicksten und härtesten Knorpelstrukturen im Ohr.

Schmerzen werden am häufigsten beurteilt als: 5 bis 6 auf einer 10-Punkte-Skala. Der Stich selbst geht meist mit einem starken Druckgefühl (sog. „Druck“) und einem charakteristischen „Knirschen“ einher, das aufgrund der Nähe zum Gehörgang laut ist. Nach dem Eingriff kann das Ohr mehrere bis mehrere Tage lang sehr empfindlich sein und stark pulsieren.

Heilungszeit und Rook-Pflege

Es dauert lange, bis Rook heilt, aber es hat einen großen Vorteil: Es „versteckt“ sich in der Ohrmuschel und ist daher viel weniger anfällig dafür, von Haaren, einer Bürste oder Kleidung erfasst zu werden als die klassische Helix.

  • Das Anfangsstadium der Heilung (Schwellung geht zurück): 3 bis 5 Monate.
  • Vollständige Heilung des Kanals: von 6 bis 12 Monaten.

Wie pflegt man ein frisches Piercing? (Grundsätze der Pflege)

  1. Nicht anfassen: Vermeiden Sie es, den Ohrring mit schmutzigen Händen zu berühren und ihn nicht zu „drehen“.
  2. Regelmäßig reinigen: Waschen Sie die Piercingstelle 2-3 Mal täglich mit steriler Kochsalzlösung.
  3. Vermeiden Sie Chemikalien: Vermeiden Sie die Verwendung von Wasserstoffperoxid, Alkohol oder Antibiotika-Salben. Sie können die Wunde reizen und die Heilung verzögern.
  4. Seien Sie vorsichtig mit Ihren Haaren und Ihrer Kleidung: Achten Sie darauf, dass nach dem Baden kein Shampoo oder Spülung am Ohr zurückbleibt. Vorsicht beim Anziehen von Pullovern!

Welcher Schmuck für Rook-Piercing?

Die Form der Knorpelfalte und der vertikale Stechkanal erfordern die Verwendung spezieller Schmuckarten.

Während der Heilung:

Der goldene und einzig sichere Standard für den Anfang ist gebogene Langhantel, d. h. Banane (gebogene Langhantel), aus hypoallergenem Material Titan G23. Seine Krümmung passt sich perfekt dem natürlichen Knorpelbogen an und minimiert so Spannungen.

  • Stabstärke: 1,2 mm.
  • Startlänge: Typischerweise 8 mm oder 10 mm. Aufgrund der großen Gewebedicke kann Rook einige Tage nach dem Eingriff stark anschwellen (sog. verzögerte Schwellung), sodass ein langer Stab erforderlich ist.

Verkleinern: Absolut obligatorisch! Wenn die Schwellung nachlässt (nach etwa 4–8 Wochen), beginnt die Banane unansehnlich hervorzustehen und sich im Kanal zu bewegen. Sie sollten ins Studio gehen, um die Hantel durch eine kürzere, perfekt sitzende Hantel (oft 6 mm) auszutauschen.

Nach der Heilung:

Sobald Ihr Turm vollständig geheilt ist, können Sie mit dem Stil herumspielen:

  • Kleine, angepasste Kreise (Clicker) oder die sogenannten Nahtringe.
  • Dekorative Bananen mit Kristallen an beiden Enden.
  • Dezente, geometrische Kappen anstelle der unteren Kugel.

Rook Piercing – Fragen und Geschichten